Urteilsbildung

Zur Beurteilung einer Schule orientiert sich das Evaluationsteam an den Qualitätsansprüchen des Orientierungsrahmens Schulqualität, welche die festgelegten Qualitätserwartungen an die evaluierten Bereiche beschreiben.

Praxisstufen

In den Bewertungsrastern sind die Qualitätsausprägungen in vier Praxisstufen beschrieben: 

  • Unzureichende Praxis: Wenig entwickelte, defizitäre Praxis; Minimalanforderungen nicht erfüllt.
  • Elementare Praxis: Grundlegende Anforderungen an eine funktionsfähige Praxis sind erfüllt; entspricht den Minimalanforderungen.
  • Gute Praxis: Praxis ist auf gutem Niveau entwickelt; Minimalanforderungen deutlich übertroffen (entspricht den Qualitätsansprüchen des Orientierungsrahmens Schulqualität).
  • Vorbildliche Praxis: Die Schule ist auf dem Weg zu «Best Practice»; Gute Praxis deutlich übertroffen.

Unter Einbezug aller Evaluationsdaten nimmt das Evaluationsteam auf der Basis dieser Praxisbeschreibungen eine Fremdbeurteilung und eine Zuweisung zu den Praxisstufen vor.

Vorgehen bei der Urteilsbildung

Für die Urteilsbildung zieht das Evaluationsteam sämtliche Daten heran, die es während der Evaluation von den unterschiedlichen Personengruppen erhoben hat: Ergebnisse der Befragungen (online und mündlich), Unterrichtsbesuche, Sitzungsbeobachtung, Dokumentenanalyse u. a. m.

Für eine objektive und valide Fremdbeurteilung müssen die Urteile des Evaluationsteams trianguliert sein. Die Qualitätsurteile stützen sich deshalb auf mehrere Personengruppen (Personentriangulation) beziehungsweise auf mehrere Evaluationsmethoden (Methodentriangulation) ab.

Die folgende Grafik veranschaulicht den Prozess der Urteilsbildung:

Vorgehen bei der Urteilsbildung

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Grundlagen für die Urteilsbildung:

Häufige Fragen