Datenhoheit & Datenschutz

In einer externen Evaluation wird der Datenhoheit und dem Datenschutz grosse Bedeutung beigemessen. Die Originaldaten stehen nur der Abteilung Schulevaluation zur Verfügung und werden nach Abschluss der Evaluation datenschutzkonform vernichtet.

Datenhoheit

Die Schulbehörde und die Schulleitung erhalten je einen Evaluationsbericht. In gemeinsamer Verantwortung verfügen sie grundsätzlich über die Datenhoheit mit folgenden speziellen Regelungen:

  • Die Zusammenfassung und Entwicklungsziele müssen von der Schule während sechs Monaten auf ihrer Website veröffentlicht werden.
  • Die Abteilung Schulaufsicht der Dienststelle Volksschulbildung erhält eine Kopie des Evaluationsberichtes.
  • Die befragten Personengruppen sind von der Schule angemessen und ausgewogen über die Evaluationsergebnisse und über die Entwicklungsziele zu orientieren.

Datenschutz

Die Anonymität der befragten Personen wird in unserem Verfahren sichergestellt. Es werden im Rahmen der Berichterstattung keine Aussagen gemacht, die Rückschlüsse auf Einzelpersonen zulassen würden. Die Schulleitung steht als operative Führung der Schule in einem besonderen Blickfeld. Ihre Funktion wird im Rahmen der externen Evaluation beurteilt und findet Eingang in die Berichterstattung.

In folgenden beiden Fällen werden die vorgesetzten Stellen informiert:

  • Verdacht auf gravierenden Missstand. Ein gravierender Missstand liegt dann vor, wenn die Schul- und/oder Unterrichtsqualität substanziell gefährdet ist und/oder gegen Gesetze/Verordnungen verstossen wird. In einem solchen Fall werden die Schulbehörde und die Schulleitung sowie der Leiter der Dienststelle Volksschulbildung schriftlich informiert.
  • Besondere Feststellungen. Besondere Feststellungen liegen dann vor, wenn Unregelmässigkeiten festgestellt werden, welche die Schul- und/oder Unterrichtsqualität nur partiell beeinträchtigen und innerhalb des gesetzlichen Rahmens liegen. In solchen Fällen werden die Schulbehörde und die Schulleitung informiert.