Time-out-Massnahmen

Die Verordnung zum Gesetz über die Volksschulbildung sieht verschiedene Disziplinarmassnahmen vor.

Unterrichtsausschluss

Die Disziplinarmassnahme Time-out bedeutet: Unterrichtsausschluss bis höchstens vier Schulwochen pro Schuljahr bei gleichzeitiger Beschäftigung. Die Dienststelle Volksschulbildung hat dazu Weisungen erlassen.

Time-out-Klassen

Time-out-Klassen sind für Jugendliche der Sekundarschule, die den Unterricht unzumutbar belasten – durch ihr soziales Verhalten oder ihr  Arbeitsverhalten. Time-out-Klassen sind darauf ausgerichtet, dass die Jugendlichen in eine Regelklasse zurückkehren können. In der Time-out-Klasse können sie höchstens ein Jahr bleiben.

Für Gemeinden, die eine Time-out-Klasse einrichten wollen, gibt es eine Umsetzungshilfe.

Meldung von Schulausschlüssen und Time-out-Massnahmen

Die Dienststelle Volksschulbildung ist für die Planung ihrer Unterstützung darauf angewiesen, einen Überblick über die Häufigkeit von Time-out-Massnahmen zu haben. Sie bittet die Schulleitung um Meldung bei Beginn der Massnahme.