Integrative Sonderschulung (IS)

Gemäss Kantonalem Sonderschulkonzept (2012) erfolgt die integrative Sonderschulung, wenn unter Berücksichtigung des schulischen, familiären und sozialen Umfeldes für Lernende bessere Entwicklungsmöglichkeiten gegeben sind.

Umsetzung in der Regelschule
Kinder und Jugendliche der integrativen Sonderschulung (IS) besuchen die Regelklasse an ihrem Wohnort. Die soziale Integration und schulische Förderung stehen im Zentrum aller Bemühungen.
Anstelle des Lehrplans der Regelschule richten sich die Lernziele nach den individuellen Förderplänen der Lernenden, basierend auf dem Förderprozess nach ICF.
Eine IS-Lehrperson mit anerkannter Ausbildung in Schulischer Heilpädagogik ist im Auftrag der Regelschule oder der HPS für die heilpädagogische Begleitung der IS Lernenden zuständig. 
Für eine gelingende Integration ist die professionelle Zusammenarbeit der IS Lehrperson, Klassen-, Fach- und Therapiepersonen, mit engagierten Eltern, der IS-Leitung, Schulleitung vor Ort und der Schulpsychologischen Dienste unerlässlich

Fachliche Verantwortung 
Die Leitung IS der Sonderschule ist in erster Linie für die fachliche Beratung und Unterstützung der IS Lehrpersonen, der Klassenlehrpersonen, der TherapeutInnen, des Schulteams und der Erziehungsberechtigten zuständig. Sie überprüft die pädagogische Umsetzung der IS. Erfolgt die Anstellung der IS Lehrperson über die HPS, obliegt der Leitung IS die Personalführung.

HPS als Kompetenzzentrum
Die HPS bietet Hospitationsmöglichkeiten, UK Fachberatungen und spezifische Einführungen und Weiterbildungen an. Die Berufswahlfachperson der HPS begleitet den Berufsfindungsprozess der IS Lernenden ab 2. Schuljahr der Sekundarstufe, insbesondere die Vermittlung von Arbeitseinsätzen, unterstützend.

Integrative Sonderschulung in Regelklassen

Integrative Schulung, IS
Integrative Schulung, IS