Fachdienst Integrative Sonderschulung FDI

Für die fachliche Begleitung und Qualitätssicherung des integrativen Settings für Lernende mit Status IS Geistige Behinderung (GB) in den Regelschulen ist im Kanton Luzern ab dem 1. August 2019 der Fachdienst Integrative Sonderschulung (FDI) verantwortlich. Der FDI ist der Fachstelle für Früherziehung und Sinnesbehinderungen (FFS) angegliedert.

Für das Schaffen von optimalen Rahmenbedingungen wie, adäquat ausgebildetes Lehrpersonal, Klassenassistenzen, geeignete Schulräumlichkeiten und Infrastruktur, eine integrative Haltung in Schule und Klassen und für das Praktizieren von individualisierenden und partizipativen Unterrichtsformen ist die Regelschulleitung vor Ort besorgt und beauftragt.

Umsetzung der Intergrativen Sonderschulung in der Regelschule

Kinder und Jugendliche der Integrativen Sonderschulung (IS) besuchen die Regelklasse an ihrem Wohnort. Die soziale Integration und schulische Förderung stehen im Zentrum aller Bemühungen. Anstelle des Lehrplans der Regelschule richten sich die Lernziele nach den individuellen Förderplänen der Lernenden, basierend auf dem Förderprozess nach ICF. Eine IS-Lehrperson mit anerkannter Ausbildung in Schulischer Heilpädagogik ist im Auftrag der Regelschule für die heilpädagogische Begleitung der IS Lernenden zuständig. 
Für eine gelingende Integration ist die professionelle Zusammenarbeit der IS Lehrperson, Klassen-, Fach- und Therapiepersonen, mit engagierten Eltern, der Fachverantwortlichen IS, der Schulleitung vor Ort und der Schulpsychologischen Dienste unerlässlich