Fachdienst Integrative Sonderschulung FDI

Der Fachdienst Integrative Sonderschulung FDI ist der Fachstelle für Früherziehung und Sinnesbehinderungen FFS angegliedert. Er ist beauftragt die fachliche Qualität der Integrativen Sonderschulung im Kanton Luzern sicherzustellen.

Die Fachverantwortlichen IS beraten und unterstützen schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, die integrativ geschulte Lernende mit geistiger Behinderung begleiten sowie Regelschulleitungen und Erziehungsberechtigte. Der FDI arbeitet interdisziplinär mit Schulpsychologischen Diensten und weiteren Fachstellen zusammen.

Umsetzung der Intergrativen Sonderschulung in der Regelschule

Kinder und Jugendliche der Integrativen Sonderschulung (IS) besuchen die Regelklasse an ihrem Wohnort. Die soziale Integration und schulische Förderung stehen im Zentrum aller Bemühungen. Lernende mit geistiger Behinderung werden nach individuellen Lernzielen und Förderplänen geschult. Diese orientieren sich am Lehrplan 21 und basieren auf dem Förderprozess nach ICF. Für die heilpädagogische Begleitung der IS-Lernenden ist eine IS-Lehrperson zuständig.

Für eine gelingende Integration ist die professionelle Zusammenarbeit der IS Lehrperson, Klassen-, Fach- und Therapiepersonen, mit engagierten Eltern, der Fachverantwortlichen IS, der Schulleitung vor Ort und der Schulpsychologischen Dienste unerlässlich

Für das Schaffen von optimalen Rahmenbedingungen wie, adäquat ausgebildetes Lehrpersonal, Klassenassistenzen, geeignete Schulräumlichkeiten und Infrastruktur, eine integrative Haltung in Schule und Klassen und für das Praktizieren von individualisierenden und partizipativen Unterrichtsformen ist die Regelschulleitung vor Ort besorgt und beauftragt.