Geschichte

2011

Im Mai stimmt die Mehrheit der Stimmberechtigten des Kantons Luzern dem neuen Volksschulbildungsgesetz zu. Ab dem 1. August erfolgt der Schritt zum Kanton und damit stehen auch erhebliche Veränderungen für die HPS Willisau auf struktureller, politischer und behördlicher Ebene an. Die Stadt Willisau ist nicht mehr für das Wohl der Schule verantwortlich. Neu wird eine kantonale Begleitkommission eingesetzt, in der ein Behördenmitglied der Stadt Willisau vertreten ist.

2010

Ende Juni beginnt der Umzug der Ober- und Werkstufe von den verschiedenen Provisorien in den Schützenrain. Der Kindergarten, die Unter- und Mittelstufe, die Schulleitung, die Fachlehrerinnen und Therapeutinnen ziehen in den Neubau HPS Schloss um.

Ein neuer Koch übernimmt im August die Führung der Betriebsküche. Alle Schülerinnen und Schüler werden fortan in der Schlossschür verpflegt.

Im September wird das neue Schulhaus eingeweiht.

Die HPS Willisau hat sich jetzt in ihren zwei Schulhäusern eingerichtet.

Von der DVS (Dienststelle Volksschulbildung) wird das Projekt der Kantonalisierung sämtlicher heilpädagogischen Sonderschulen im Kanton Luzern konkretisiert.

2009

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler pendelt sich um die 70 ein. Es zeichnet sich aber eine starke Zunahme der in ihrer Wohngemeinde integriert beschulten Kinder ab.

Mit dem zunehmenden Aufgabenbereich, vorab in der IS (Integrative Sonderschulung), erhöht die Schulpflege noch einmal das Pensum der Schulleitung und installiert eine Co-Schulleitung.

Der Neubau nimmt Formen an und erfordert von der ganzen Schule in Detailfragen zur Ausgestaltung des Schulhauses und des Umzugs viel Engagement.

2008

Die Planungskommission wird von der Baukommission abgelöst, Mitglied ist weiterhin auch die Schulleitung.

Im Herbst wird mit dem Spatenstich die Bauphase des Schulhauses Schloss eröffnet.

Das Pensum der Schulleitung wird erhöht und eine weitere Schulleiterin eingestellt. Auf Ende Schuljahr verlässt der langjährige Schulleiter die HPS.

2007

Ende November stimmt die Bevölkerung von Willisau dem Neubau der HPS neben der Schlossschür und dem Umbau derselben zu. Fortan prägen Fragen und Entscheidungen rund um das neue Schulhaus den Alltag der Schule für einige Jahre mit.

2005

Von der Gulp zügelt ein Teil der Oberstufe in zwei Pavillons beim Schloss und in ein Schulzimmer im Schulhaus Schlossfeld. Der Fachunterricht Textiles Werken und Hauswirtschaft findet im Schulhaus Schloss statt.

Stetig steigt die Anzahl der integrativ geschulten Schülerinnen und Schüler.

Im August wird das Schulhaus am Schützenrain stark vom Hochwasser beschädigt. Das Wasser steht im Untergeschoss bis zur Decke.

2002

Über 70 Kinder und Jugendliche besuchen die HPS Willisau. Im Herbst wird eine Planungskommission eingesetzt, die einen Erweiterungsbau der Schule plant.

2000

Im Konzept der HPS Willisau wird die Oberstufe als integrierte Abteilung aufgenommen. Bald umfasst die Schule über 50 Schülerinnen und Schüler. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigt sprunghaft. Das Schulhaus am Schützenrain ist zu klein. In der Gulp wird eine Aussenstelle der HPS Willisau eröffnet.

Als eine der ersten heilpädagogischen Schulen des Kantons Luzern integriert die HPS Willisau zwei Schülerinnen in der Regelschule.

1998

Die Gründerin und langjährige Schulleiterin der HPS Willisau verlässt ihren Posten.

1997

Im Frühjahr darf die HPS Willisau in das um- und angebaute Marbachhaus am Schützenrain umziehen. Endlich steht den Schülerinnen, Schülern und Jugendlichen ein Spielplatz vor dem Haus zur Verfügung.

1995-1996

Inzwischen ist die Schule auf 20, bzw. 26 Kinder angewachsen. Diese müssen zum Teil in einem, später in zwei Containern beschult werden.

1993

Die Heilpädagogische Sonderschule Willisau wird ins Leben gerufen. In einem alten Châlet werden acht Kinder mit einer geistigen Behinderung unterrichtet.