Ausbildung & Arbeiten

An der Ober- und Werkstufe ist die Berufsfindung ein Schwerpunktthema. Um eine optimale Eingliederung in die Berufswelt zu ermöglichen, wird mit dem Prozess der Berufsfindung vier Jahre vor Ende der Schulzeit begonnen. Dazu sind entsprechende Abklärungen und Gespräche mit IV-Berufsberatung, Eltern, Lehr- und Fachlehrpersonen, Institutionen und Betrieben über die Berufs- und Arbeitsmöglichkeiten der Jugendlichen notwendig. Ergänzt werden sie durch Arbeitspraktika. Ziel soll sein, dass die Jugendlichen nach Austritt der Schule eine ihnen entsprechende Ausbildung absolvieren können. Zudem soll das soziale Umfeld ihren Entwicklungsmöglichkeiten und Bedürfnissen entsprechen.

Für Jugendliche mit einer schweren Behinderung, welche keine berufliche Ausbildung absolvieren können, wird eine geeignete Beschäftigungsmöglichkeit und – je nach Bedürfnis – ein Wohnplatz gesucht.

Folgende Angebote kommen nach dem Austritt aus der HPS Willisau in Frage:

  • Weiterführende Schule (z.B. Berufsfindungsklasse Johanneum, Neu St.Johann)
  • Anlehre nach BBT in der freien Wirtschaft
  • Anlehre nach BBT im geschützten Rahmen (praktische Ausbildung für industrielle und handwerkliche Arbeiten oder für hauswirtschaftliche Tätigkeiten, z.B. in einem Betrieb der Stiftung Brändi oder in einer Haushaltungsschule wie Steinhölzli Liebefeld oder Theresiahaus Solothurn)
  • Interne Anlehre nach IV im geschützten Rahmen (z.B. in einer der oben erwähnten Ausbildungsstätten)
  • Arbeitstraining im geschützten Rahmen (z.B. in einem Betrieb der Stiftung Brändi)
  • Arbeitsplatz in einem Betrieb der Stiftung TRIVA
  • Tages-, evtl. Wohn- und Arbeitsplatz im Beschäftigungsrahmen (z.B. in einem Betrieb der  Stiftung für Schwerbehinderte Luzern oder in ausserkantonalen Institutionen)