Unterricht & Förderung

Separative Sonderschulung (SeS)

Die Heilpädagogische Schule Luzern ist eine Tagesschule für Lernende mit einer geistigen Behinderung. Sie zeichnet sich durch kleine Klassen und fachlich speziell ausgebildete Lehrpersonen (Schulische Heilpädagogen) und Fachlehrpersonen aus. Im Unterricht werden die Lehrpersonen durch Klassenassistentinnen und Praktikantinnen unterstützt. Ab der Sekundarstufe erteilen Fachlehrpersonen die Fächer Hauswirtschaft, Werken, Textiles Gestalten. Der Schwimmunterricht und der Heilpädagogische Religionsunterricht (HRU) wird, in der Regel, über alle Stufen von speziell ausgebildeten Fachpersonen unterrichtet. Die Lehrpersonen legen Wert auf eine ganzheitliche Förderung in den Bereichen der Sozial-, der Selbst- und der Sachkompetenz. Vielfältige Unterrichtsangebote ermöglichen den Schülerinnen und Schülern ein Lernen, das alle Sinne anspricht.

Für alle Lernenden wird im Herbst eine individuelle Förderplanung erstellt, mit den Erziehungsberechtigten sowie den Therapeutinnen und Therapeuten besprochen und am Ende des Schuljahres überprüft und ausgewertet.

Die Wochenstundentafel der Volksschule gibt den Umfang und die Ausgestaltung des Stundenplanes vor. Der Unterricht wird in Anlehnung an den offiziellen Lehrplan der Volksschule erteilt. Im Unterricht wird der individuellen Förderung grosse Bedeutung beigemessen. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, Logopädie, Musik-, Physio oder Ergotherapie zu besuchen.

 

Sonderpädagogisches Brückenangebot (SBA)

Das Sonderpädagogische Brückenangebot ist für Jugendliche mit einer geistigen Behinderung im Bereich der Schulbildungsfähigkeit der integrativen und Separativen Sonderschule. Nach einem sechswöchigen Unterrichtsblock sind die Lernenden während drei Tagen in einem Betrieb und besuchen an zwei Wochentagen den Schulunterricht.