Bewegungsanalyse (Methode Cary Rick)

Der Mensch entwickelt im Verlauf seines Lebens verschiedene, meist unbewusste Vorstellungen des eigenen Körpers. In der Bewegungsanalyse setzen sich die Kinder und Jugendlichen mit diesen Vorstellungen auseinander.

Vorstellungen prägen Bewegungsvorlieben und -Abneigungen. Das kann den Menschen in seinen Handlungs- und Beziehungsmöglichkeiten einschränken: Jemand ist pausenlos in Bewegung und vermeidet das Stillhalten, so kann er nur schwerlich entspannen und ausruhen oder gemütlich mit anderen zusammensitzen.

Die Schüler und Schülerinnen lassen sich im freien Spiel durch ihre Impulse leiten. Die Analytikerin begleitet sie in ihren Aktionen und bewegt sich mit ihnen im Spiel mit oder bleibt ausserhalb des Spiels als Beobachterin. Sie stellt gezielt Material zur Verfügung wie Bälle, Schaukeln, Malstifte, Musik etc.

In einem anschliessenden Gespräch reflektiert die Analytikerin gemeinsam mit den Schülerinnen/Schüler über ihr Handeln und ihre Bewegungsinteraktionen.

Im Gespräch

Jedoch ist die Methode nicht auf verbale Aussagen oder Verhaltensweisen angewiesen. Daher ist sie auch für Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung geeignet. Sie bietet Möglichkeiten, sich mit dem eigenen Körper, der Beziehung zu anderen Personen und den eigenen Handlungsmöglichkeiten auseinander zu setzen.

Im Sunnebüel bieten wir Einzel- und Gruppenstunden an:

In den Gruppenstunden kommt meistens die ganze Klasse zusammen mit der Klassenlehrperson. Wir bieten Raum zum Experimentieren, Erfahrungen zu sammeln und zu vertiefen. Gruppendynamik und soziales Lernen stehen dabei im Vordergrund.

Dagegen können die Einzelstunden ganz auf die Bedürfnisse des Schülers/der Schülerin abgestimmt werden.

Wer ist denn hier versteckt?