Häufige Fragen

Ausgedruckte Lehrpläne

  • Erhalten alle Lehrpersonen, die im Kanton Luzern unterrichten, einen ausgedruckten Lehrplan?

    Nein. Die ausgedruckten Lehrpläne wurden 2015 einmalig an den Informationsveranstaltungen für Lehrpersonen abgegeben.
    Restexemplare können bei der Dienststelle Volksschulbildung abgeholt werden. Bei Bedarf können ausgewählte Teile des Lehrplans 21 aus dem Downloadbereich ausgedruckt werden.
    Der Lehrplan 21 ist als Online-Instrument konzipiert. Vielfältige Verlinkungen und die Suchfunktion sind nur über die Webseite möglich.

  • Sind die ausgedruckten Lehrpläne noch aktuell?
    Ja, eingesetzt wurden lediglich die Hinweise in Mathematik, dass gewisse Kompetenzstufen erst im Verlauf des ersten Zyklus beginnen.
    Im Weiteren wurden redaktionelle Fehler korrigiert und Verlinkungen optimiert.

Untergymnasium

  • Unterrichten die Kantonsschulen im Kanton Luzern im Untergymnasium auch nach dem LP21?
    Nein. Die Gymnasien sind nicht an den Lehrplan 21 gebunden, sondern müssen Rechenschaft ablegen, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler zur Maturität führen.
    Die Gymnasien des Kantons Luzern setzen sich mit dem Lehrplan 21 auseinander und passen ihre Wochenstundentafel sowie ihre Lehrpläne an. So gewähren sie den Anschluss an den Lehrplan 21 und gestalten gleichzeitig ihr eigenes Profil.

Leistungsmessung

  • Gibt es standardisierte Tests zur Leistungsüberprüfung?
    Ja. Alle Kantone beteiligen sich mit einer kantonalen Stichprobe an der Überprüfung der Nationalen Bildungsziele. Auf diesen Zielen ist auch der Lehrplan 21 aufgebaut. Die Erhebungen ermöglichen Aussagen zur Leistungsfähigkeit des Bildungssystems, dies bis auf Ebene des kantonalen Schulsystems. Dagegen werden keine Aussagen zur Leistungsfähigkeit von einzelnen Schulen oder Lernenden gemacht.
    Weitere Informationen: www.edk.ch/dyn/12928.php

    Am Ende der 8. und 9. Klasse wird Stellwerk als obligatorisches Instrument zur individuellen Leistungsmessung durchgeführt. Nach dem 1. und 2. Zyklus sind keine standardisierten Tests vorgesehen.
    www.volksschulbildung.lu.ch > Unterricht & Organisation > Beurteilen > Leistungsmessung

Einführungskurse Anmeldung

Einführungskurse Obligatorium

  • Welche Kurse sind für welche Lehrpersonen obligatorisch?
    Nachdem alle Lehrpersonen einen obligatorischen fachdidaktischen Grundkurs besucht haben, melden sie sich für einen der folgenden Intensivkurse an, falls sie ein entsprechendes Fach unterrichten:
    2. Zyklus: Medien und Informatik
    3. Zyklus: Medien und Informatik - Räume, Zeiten Gesellschaften - Ethik, Religionen, Gemeinschaft - Wirtschaft, Arbeit, Haushalt.
    Alle drei Teile von Medien und Informatik im 2. Zyklus sowie die Anwendungskompetenzen im 3. Zyklus sind für Lehrpersonen mit einem Pensum ab 40 % obligatorisch.
    Im Fach "Räume, Zeiten, Gesellschaften" besuchen die Lehrpersonen denjenigen Teil, in dem sie nicht ausgebildet sind sowie die vorgängige Einführung.
    Neben den Intensivkursen werden im Kanton Luzern keine Ergänzungsstudien für einzelne Fächer verlangt.

  • Gibt es eine Möglichkeit von den obligatorischen Kursen dispensiert zu werden?
    Das Obligatorium gilt für alle Lehrpersonen. Die Schulleitung ist verantwortlich, dass die Lehrpersonen kompetent sind, um ihre Fächer zu unterrichten. Lehrpersonen, die bereits über genügend Qualifikationen verfügen, können von ihrer Schulleitung dispensiert werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Lehrpersonen von der Pädagogischen Hochschule bereits Qualifikationen nach Lehrplan 21 mitbringen. Das ist daran zu erkennen, dass die neue Bezeichnung der Fächer im Diplom vermerkt ist.
    Lehrpersonen, die über ein Diplom in Geografie und Geschichte verfügen, sind von den RZG Intensivkursen dispensiert.
    In den Bereichen Medien und Informatik können Lehrpersonen mit Hilfe des Fragebogens SEMI www.semifragebogen.ch ihre Fähigkeiten einschätzen und damit eine allfällige Dispensation bei ihrer Schulleitung begründen.

  • Verliert jemand die Unterrichtsberechtigung, wenn er oder sie einen obligatorischen Kurs verpasst?
    Nein. Die Unterrichtsberechtigung ist nicht an die Verpflichtung zur Weiterbildung gebunden. Wer nach Absprache mit der Schulleitung eine Weiterbildung nicht besuchen kann, verliert die Unterrichtsberechtigung in diesem Fach nicht.
  • Müssen Lehrpersonen aus anderen Kantonen auch die Kurse der PH Luzern besuchen?
    Bei der Anstellung von ausserkantonalen Lehrpersonen entscheidet die Schulleitung aufgrund der Kursnachweise, ob und welche Weiterbildungen noch besucht werden sollen.
  • Können Lehrpersonen, die die obligatorischen Kurse der der PH Luzern besucht haben, auch in anderen Kantonen unterrichten?
    Es ist Sache der Kantone, welche Vorgaben sie für die Weiterbildung des Lehrplans 21 machen will.
    Die EDK (Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren) vergibt keine Anerkennung für kantonal verbindliche Weiterbildungskurse.

Einführungskurse Kosten und Kursbestätigung

  • Wer übernimmt die Weiterbildungskosten?
    Die Grund- und Intensivkurse werden über den ordentlichen Weiterbildungsbeitrag der DVS an die PH Luzern finanziert. Alle Teilnehmerbeiträge (Fr. 7 pro Stunde) für Lehrpersonen, die der Kanton Luzern zum Kursbesuch verpflichtet, werden von der DVS getragen.
    Alle freiwilligen Ergänzungsangebote (z.B. weitere Grundkurse, Vertiefungskurse, Holkurse usw.) werden durch die DVS und reguläre Teilnehmerbeiträge finanziert.


  • Gibt es ein Zertifikat für den Abschluss der obligatorischen Intensivkurse?
    Die Lehrpersonen erhalten eine Kursbestätigung und weisen gegenüber der Schulleitung damit aus, dass sie den Kurs besucht haben. Die Kursbestätigung beinhaltet die in der Ausschreibung vermerkten Inhalte des Kurses sowie die Präsenz der Kursteilnehmenden. Wenn jemand die Transferaufgabe nicht macht, wird dies ebenfalls auf der Kursbestätigung vermerkt.