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Häufige Fragen

(Stand: 30. Juni, 12.00 Uhr)

Neue Fragen bzw. angepasste Antworten sind mit einem Stern * gekennzeichnet.

 

1. Allgemeine Fragen

2. Unterrichtsfragen

3. Beurteilungsfragen

4. Lehrpersonenfragen

  • Wird der Lohn weiter ausbezahlt, wenn eine Lehrperson zu Hause die eigenen Kinder betreuen muss, weil für diese Quarantäne angeordnet wurde?

    Die Schulleitung erteilt den Lehrpersonen für die Betreuung der eigenen Kinder, welche noch keine 12 Jahre alt sind, einen Urlaub bis zur Beendigung der Quarantäne. Die ersten drei Tage erhält die Lehrperson eine 100% Lohnfortzahlung analog der Regelung des Kurzurlaubs zur Erfüllung unaufschiebbarer privater Verpflichtungen. Die restlichen Tage wird der Lohn zu 80% ausbezahlt (siehe Corona Erwerbsersatzentschädigung für Eltern).

    Siehe auch https://www.ahv-iv.ch/de/corona

  • Muss eine Lehrperson in Quarantäne Fernunterricht erteilen?

    Ja, wenn sie arbeitsfähig ist, können ihr Aufgaben zur Unterstützung des Teams oder zum Fernunterricht übertragen werden.

  • Erhalten Lehrpersonen den vollen Lohn, wenn sie in Quarantäne bleiben müssen?

    Ja. Muss eine Lehrperson aufgrund ärztlicher oder amtlicher Anordnung in der Schweiz in Quarantäne bleiben, besteht Anspruch auf volle Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern die Lehrperson während dieser Zeit arbeitsfähig ist, erteilt sie Fernunterricht oder kann in Absprache mit der Schulleitung zugeteilte Arbeiten (Korrekturen, Vorbereitungsarbeiten etc.) im Home-Office erledigen. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Quarantäne Folge einer Reise in ein Risikogebiet war, nach deren Rückkehr gemäss Bundesvorschrift zwingend eine 10-tägige Quarantäne befolgt werden muss.

  • Was passiert, wenn Lehrpersonen die SwissCovid App installiert haben und eine Meldung über eine mögliche Ansteckung erhalten?

    Benachrichtigte Personen rufen die in der App genannte Infoline an und klären das weitere Vorgehen ab. Das BAG hat dazu ein Faktenblatt erstellt. 

    Eine Benachrichtigung via App allein bedeutet noch nicht, dass jemand in Quarantäne und die Schulleitung informieren muss. Hat eine benachrichtigte Person bereits Krankheitssymptome, sollte sie zu Hause bleiben, den Kontakt zu anderen Menschen meiden, den «Coronavirus-Check» machen oder ihre Ärztin/ihren Arzt anrufen.

  • Haben Lehrpersonen, welche aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko nach Hause zurückkehren, Anspruch auf Lohn, wenn sie aufgrund der Quarantänepflicht an ihrer Arbeit verhindert sind?

    Nein. Lehrpersonen, welche sich in der 10-tägigen Quarantäne befinden, haben keinen Anspruch auf Lohn, wenn sie an ihrer Arbeit verhindert sind. Sie haben sich vor und während der Reise über Risikogebiete zu informieren.

    Siehe Info BAG

  • Was gilt, wenn Lehrpersonen eigene erkrankte Kinder betreuen und pflegen müssen?

    Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf einen Tag besoldeten Urlaub, um die Betreuung durch Drittpersonen sicherzustellen. Dieser Anspruch besteht unabhängig vom Pensum. Er gilt pro Krankheitsfall und Kind. Diese Regelung gilt auch für die Betreuung der erkrankten Lebenspartnerin/des erkrankten Lebenspartners. Die Schulleitung kann zusätzlich einen besoldeten Kurzurlaub von maximal drei Tagen bewilligen.

  • Was gilt für schwangere Lehrerinnen?

    Schwangere Frauen gehören gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu den besonders gefährdeten Personen. Schwangere Lehrerinnen können weiterhin unterrichten, da sie durch die Maskentragpflicht und Einhaltung der Abstandsregeln an ihrem Arbeitsplatz genügend geschützt sind. Im Zyklus I können die Abstandsregeln zwischen Kindern und Lehrerin nicht immer eingehalten werden und die Kinder tragen keine Masken. Das Übertragungsrisiko ist bei den Kindern des ersten Zyklus jedoch gering, weshalb die Lehrerin durch das Tragen der Maske grundsätzlich genügend geschützt ist. Bei Bedarf können zusätzliche Schutzmassnahmen wie FFP2 Masken, Gesichtsvisiere und Trennwände eingesetzt werden.

    Der Kanton Zürich hat eine Risikoanalyse für schwangere Frauen in der Volksschule erstellen lassen.

    Die Bestimmungen für besonders gefährdete Arbeitnehmer/innen
    (Covid-19 Verordnung 3) gelten weiterhin für ungeimpfte schwangere Frauen. Schätzt eine ungeimpfte schwangere Lehrerin ihre Ansteckungsgefahr trotz Schutzmassnahmen als zu hoch ein, darf sie bei Lohnfortzahlung zu Hause bleiben. Über die Arbeitszuteilung zu Hause entscheidet die Schulleitung.

  • Was gilt für besonders gefährdete Personen?

    Die Bestimmungen für besonders gefährdete Arbeitnehmer/innen (Covid-19 Verordnung 3) gelten weiterhin für ungeimpfte schwangere Frauen sowie für Personen die sich nicht impfen lassen können. Sie dürfen weiterhin arbeiten. Schätzt eine besonders gefährdete Person ihre Ansteckungsgefahr trotz Schutzmassnahmen als zu hoch ein, darf sie unter Lohnfortzahlung zu Hause bleiben. Über die Arbeitszuteilung zu Hause entscheidet die Schulleitung. Kann eine Person nicht von zu Hause ausarbeiten, besteht Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

    Wer als besonders gefährdet gilt, ist auf der BAG-Website aufgelistet.

5. Verschiedenes

  • Wer übernimmt die Testkosten für Veranstaltungen (z.B. Lager, Exkursionen mit Übernachtungen)?*
    Der Bund kommt für die Kosten für das Testmaterial und die Laborarbeiten auf, nicht aber für weitere Kosten. So werden z.B. die Kosten für geschultes Personal, welches bei den Antigenschnelltests für die Abnahme des Mund-Rachenabstrichs benötigt wird, nicht übernommen. Die Dienststelle Gesundheit und Sport bietet den Schulen über die Plattform together we test die Möglichkeit, PCR Tests zu bestellen und organisiert die Logistik sowie die Laborauswertung - ähnlich dem repetitiven Testen an den Sekundarschulen. Die Kosten dieses Angebots werden von Bund und Kanton übernommen. Es ist somit für die Schulen kostenlos. Wählen die Schulen andere Anbieter wie z.B. Apotheken oder Testzentren, können zusätzliche Kosten für Logistik oder Fachpersonal anfallen, welche die Schulen selbst übernehmen müssen.
  • Dürfen Schulschlussfeiern durchgeführt werden?

    Ja. Schulschlussfeiern mit Eltern/Publikum sind drinnen und draussen mit 1000 Personen möglich, sofern Sitzpflicht gilt. Können sich die Besucher/innen frei bewegen, dürfen in Innenräumen höchstens 250 und im Freien höchstens 500 Besucher/innen zugelassen werden. In allen Fällen dürfen die Räumlichkeiten höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität belegt werden. Ab 12 Jahren müssen in Innenräumen Masken getragen und der Abstand muss eingehalten werden. Für die Konsumation gelten in Innenräumen die Gastronomieregeln, d.h. Konsumation ist nur in Gästegruppen und sitzend möglich, der Abstand zwischen den Gästegruppen muss eingehalten und die Kontaktdaten müssen erhoben werden. Im Freien gelten die Terrassenregeln. (Schüler/innen-)Chorauftritte sind in Innenräumen zulässig, siehe Merkblätter «Veranstaltungen» und «Gastronomie» der Dienststelle Gesundheit uns Sport > Merkblätter und FAQ. Für Fragen zur Durchführung von Veranstaltungen gibt es eine kantonale Hotline: 041 228 45 54 (zu Bürozeiten).

  • Werden bei Publikumsveranstaltungen wie Schulschlussfeiern die Schüler/innen bei der geltenden Personenzahlbeschränkung mitgezählt?

    An Publikumsveranstaltungen werden Personen, welche den Anlass moderieren, auf der Bühne auftreten oder bei der Organisation mithelfen, nicht zur zulässigen Anzahl Personen mitgezählt. Wenn Schüler/innen und Lehrpersonen Teil des Publikums sind, müssen sie beim Zählen berücksichtigt werden (z.B. Lernende der Abschlussklassen, die im Publikum sitzen und lediglich für die Übergabe des Schulabschlusszeugnisses die Bühne betreten).

  • Mit wie vielen Gästen können Schuljahres-Abschlussessen durchgeführt werden?

    Draussen können höchstens 500, drinnen höchstens 250 Gäste empfangen werden. Die Räumlichkeiten dürfen bis maximal zwei Drittel der Kapazität belegt werden. Für die Konsumation gelten in Innenräumen die Gastronomieregeln, d.h. Konsumation nur in Gästegruppen am Sitzplatz, Einhaltung des Abstands zwischen den Gästegruppen und Kontaktdatenerhebung. Im Freien gelten die Terrassenregeln, siehe Merkblätter «Veranstaltungen» und «Gastronomie» der Dienststelle Gesundheit uns Sport > Merkblätter und FAQ. Für Fragen zur Durchführung von Veranstaltungen gibt es eine kantonale Hotline: 041 228 45 54 (zu Bürozeiten).

  • Sind Sitzungen im Schulhaus erlaubt?

    Ja. Sitzungen mit physischer Präsenz müssen in genügend grossen Räumen stattfinden, damit der Abstand eingehalten werden kann. Die Schulleitung muss für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden sorgen. So kann beispielsweise die Schulleitung eine Maskentragpflicht anordnen, wenn bei Sitzungen der Abstand nicht eingehalten werden kann.

  • Müssen bei Elterngesprächen vor Ort Hygienemasken getragen werden?

    Bei Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln können Elterngespräche auch ohne das Tragen von Hygienemasken durchgeführt werden. Im Schulhaus gilt für die Eltern Maskentragpflicht.

  • Gibt es eine Beschränkung der Personenzahl in Schulhausräumen (z.B. Pausenraum)?

    Nein, grundsätzlich nicht. Es muss jedoch der Abstand eingehalten werden. Die Schulleitung sorgt für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden. So kann beispielsweise die Schulleitung eine Maskentragpflicht anordnen, wenn im Pausenraum der Abstand nicht eingehalten werden kann.

  • Können schulinterne Weiterbildungen (Schilw) vor Ort durchgeführt werden?

    Ja. Schulinterne Weiterbildungen können vor Ort durchgeführt werden unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Die Schulleitung entscheidet über die Notwendigkeit des Tragens einer Hygienemaske.

  • Dürfen Schnupperlehren durchgeführt werden?

    Ja. Ob ein Schnupperlehre durchgeführt wird, muss mit dem Schnupperbetrieb abgesprochen werden.

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