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Häufige Fragen

(Stand: 15. September, 15.30 Uhr)

Neue Fragen bzw. angepasste Antworten sind mit einem Stern * gekennzeichnet.

 

1. Allgemeine Fragen

2. Unterrichtsfragen

3. Beurteilungsfragen

4. Lehrpersonenfragen

  • Wird der Lohn weiter ausbezahlt, wenn eine Lehrperson zu Hause die eigenen Kinder betreuen muss, weil für diese Quarantäne angeordnet wurde?

    Die Schulleitung erteilt den Lehrpersonen für die Betreuung der eigenen Kinder, welche noch keine 12 Jahre alt sind, einen Urlaub bis zur Beendigung der Quarantäne. Die ersten drei Tage erhält die Lehrperson eine 100% Lohnfortzahlung analog der Regelung des Kurzurlaubs zur Erfüllung unaufschiebbarer privater Verpflichtungen. Die restlichen Tage wird der Lohn zu 80% ausbezahlt (siehe Corona Erwerbsersatzentschädigung für Eltern).

    Siehe auch https://www.ahv-iv.ch/de/corona

  • Muss eine Lehrperson in Quarantäne Fernunterricht erteilen?

    Ja, wenn sie arbeitsfähig ist, können ihr Aufgaben zur Unterstützung des Teams oder zum Fernunterricht übertragen werden.

  • Erhalten Lehrpersonen den vollen Lohn, wenn sie in Quarantäne bleiben müssen?

    Ja. Muss eine Lehrperson aufgrund ärztlicher oder amtlicher Anordnung in der Schweiz in Quarantäne bleiben, besteht Anspruch auf volle Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern die Lehrperson während dieser Zeit arbeitsfähig ist, erteilt sie Fernunterricht oder kann in Absprache mit der Schulleitung zugeteilte Arbeiten (Korrekturen, Vorbereitungsarbeiten etc.) im Home-Office erledigen. 

  • Was passiert, wenn Lehrpersonen die SwissCovid App installiert haben und eine Meldung über eine mögliche Ansteckung erhalten?

    Benachrichtigte Personen rufen die in der App genannte Infoline an und klären das weitere Vorgehen ab. Das BAG hat dazu ein Faktenblatt erstellt. 

    Eine Benachrichtigung via App allein bedeutet noch nicht, dass jemand in Quarantäne und die Schulleitung informieren muss. Hat eine benachrichtigte Person bereits Krankheitssymptome, sollte sie zu Hause bleiben, den Kontakt zu anderen Menschen meiden, den «Coronavirus-Check» machen oder ihre Ärztin/ihren Arzt anrufen.

  • Was gilt, wenn Lehrpersonen eigene erkrankte Kinder betreuen und pflegen müssen?

    Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf  drei Tage besoldeten Urlaub, um die Betreuung durch Drittpersonen sicherzustellen. Dieser Anspruch besteht unabhängig vom Pensum. Er gilt pro Krankheitsfall und Kind. Diese Regelung gilt auch für die Betreuung der erkrankten Lebenspartnerin/des erkrankten Lebenspartners. Die Schulleitung kann zusätzlich einen besoldeten Kurzurlaub von maximal drei Tagen bewilligen.

  • Was gilt für schwangere Lehrerinnen?

    Schwangere Frauen gehören gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu den besonders gefährdeten Personen. Schwangere Lehrerinnen können weiterhin unterrichten, da sie durch die Maskentragpflicht und Einhaltung der Abstandsregeln an ihrem Arbeitsplatz genügend geschützt sind. Im Zyklus I können die Abstandsregeln zwischen Kindern und Lehrerin nicht immer eingehalten werden und die Kinder tragen keine Masken. Das Übertragungsrisiko ist bei den Kindern des ersten Zyklus jedoch gering, weshalb die Lehrerin durch das Tragen der Maske grundsätzlich genügend geschützt ist. Bei Bedarf können zusätzliche Schutzmassnahmen wie FFP2 Masken, Gesichtsvisiere und Trennwände eingesetzt werden.

    Der Kanton Zürich hat eine Risikoanalyse für schwangere Frauen in der Volksschule erstellen lassen.

    Die Bestimmungen für besonders gefährdete Arbeitnehmer/innen
    (Covid-19 Verordnung 3) gelten weiterhin für ungeimpfte schwangere Frauen. Schätzt eine ungeimpfte schwangere Lehrerin ihre Ansteckungsgefahr trotz Schutzmassnahmen als zu hoch ein, darf sie bei Lohnfortzahlung zu Hause bleiben. Über die Arbeitszuteilung zu Hause entscheidet die Schulleitung.

  • Was gilt für besonders gefährdete Personen?

    Die Bestimmungen für besonders gefährdete Arbeitnehmer/innen (Covid-19 Verordnung 3) gelten weiterhin für ungeimpfte schwangere Frauen sowie für Personen die sich nicht impfen lassen können. Sie dürfen weiterhin arbeiten. Schätzt eine besonders gefährdete Person ihre Ansteckungsgefahr trotz Schutzmassnahmen als zu hoch ein, darf sie unter Lohnfortzahlung zu Hause bleiben. Über die Arbeitszuteilung zu Hause entscheidet die Schulleitung. Kann eine Person nicht von zu Hause ausarbeiten, besteht Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

    Wer als besonders gefährdet gilt, ist auf der BAG-Website aufgelistet.

5. Verschiedenes

  • Welche Vorgaben gelten für obligatorische Schulveranstaltungen (Elternabende, Informationsveranstaltungen, etc.)?*

    Als obligatorische Schulveranstaltungen gelten alle Schulveranstaltungen, die für den Schulbetrieb notwendig sind und an denen die Teilnahme der Eltern erwartet wird. Diese können mit oder ohne Zertifikatspflicht durchgeführt werden.
    Wird die Veranstaltung ohne Zertifikatspflicht durchgeführt, gilt in Innenräumen eine allgemeine Maskentragpflicht und eine Beschränkung auf 2/3 der Raumkapazität, des Weiteren dürfen keine Speisen und Getränke konsumiert werden und es gilt eine Beschränkung auf max. 50 Personen (inkl. Teilnehmende). Draussen sind mit Sitzpflicht max. 1000 Personen, ohne Sitzpflicht max. 500 Personen zugelassen, bei einer maximalen Raumkapazitätsbelegung von 2/3.
    Wird die Veranstaltung mit Zertifikatspflicht durchgeführt, bestehen sowohl in Innenräumen als auch draussen keine Kapazitätsbeschränkungen, es besteht keine Maskentragepflicht und keine Obergrenze betreffend Anzahl Teilnehmende. Es muss jedoch ein Schutzkonzept betreffend Massnahmen zur Hygiene und zur Umsetzung der Zugangsbeschränkung erstellt werden. Die Eltern, welche kein Zertifikat vorweisen wollen oder können, müssen mit den Informationen bedient werden (Onlineteilnahme, Printunterlagen, etc.), damit sichergestellt werden kann, dass sie alle notwendigen Informationen erhalten.
    Detailfragen: siehe Merkblätter «Veranstaltungen» und «Gastronomie» der Dienststelle Gesundheit und Sport > Merkblätter und FAQ. Für Fragen zur Durchführung von Veranstaltungen gibt es eine kantonale Hotline: 041 228 45 54 (zu Bürozeiten).

  • Welche Vorgaben gelten für freiwillige Schulveranstaltungen (Musical, Konzerte, Vorträge etc.)?*

    Sogenannte freiwillige Schulveranstaltungen erfordern eine Zertifikatspflicht. Sowohl in Innenräumen als auch draussen bestehen keine Kapazitätsbeschränkungen, es besteht keine Maskentragepflicht und keine Obergrenze betreffend Anzahl Teilnehmende. Es muss jedoch ein Schutzkonzept betreffend Massnahmen zur Hygiene und zur Umsetzung der Zugangsbeschränkung erstellt werden.
    Detailfragen: siehe Merkblätter «Veranstaltungen» und «Gastronomie» der Dienststelle Gesundheit und Sport > Merkblätter und FAQ. Für Fragen zur Durchführung von Veranstaltungen gibt es eine kantonale Hotline: 041 228 45 54 (zu Bürozeiten).

  • Können Elternbesuchstage durchgeführt werden?*

    Da Eltern ohne Zertifikat nicht mit den an Elternbesuchstagen gewonnenen Informationen bedient werden können, wäre nur eine Durchführung ohne Zertifikat denkbar. Die entsprechend geltenden Vorgaben für Veranstaltungen ohne Zertifikatspflicht (2/3 der Kapazität, Maskenpflicht, keine Speisen und Getränke, max. 50 Personen (inkl. Teilnehmende) wären nur schwer umsetzbar. Entsprechend wird empfohlen, auf die Durchführung von Elternbesuchstagen bis auf weiteres zu verzichten.

  • Wer übernimmt die Testkosten für Veranstaltungen (z.B. Lager, Exkursionen mit Übernachtungen)

    Der Bund kommt für die Kosten für das Testmaterial und die Laborarbeiten auf, nicht aber für weitere Kosten. So werden z.B. die Kosten für geschultes Personal, welches bei den Antigenschnelltests für die Abnahme des Mund-Rachenabstrichs benötigt wird, nicht übernommen. Die Dienststelle Gesundheit und Sport bietet den Schulen über die Plattform together we test die Möglichkeit, PCR Tests zu bestellen und organisiert die Logistik, das Pooling sowie die Laborauswertung - analog dem repetitiven Testen an den Sekundarschulen. Die Kosten dieses Angebots werden von Bund und Kanton vollumfänglich übernommen. Es ist somit für die Schulen kostenlos. Wählen die Schulen andere Anbieter wie z.B. Apotheken oder Testzentren, können zusätzliche Kosten für Logistik oder Fachpersonal anfallen, welche die Schulen selbst übernehmen müssen.

  • Gilt für die Schul- und Gemeindebibliothek eine Zertifikatspflicht?*

    Für Lernende sowie Lehrpersonen gilt in Schul- und Gemeindebibliotheken lediglich das Schutzkonzept der Schule und somit keine Zertifikatspflicht.
    Für Bibliotheken ausserhalb des Schulgebäudes gilt eine Zertifikatspflicht, (siehe auch BIBLIOSUISSE | Schutzmassnahmen).

  • Sind Sitzungen im Schulhaus erlaubt?

    Ja. Sitzungen mit physischer Präsenz müssen in genügend grossen Räumen stattfinden, damit der Abstand eingehalten werden kann. Die Schulleitung muss für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden sorgen. Es gilt Maskentragpflicht wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

  • Müssen bei Elterngesprächen vor Ort Hygienemasken getragen werden?*

    Ja, in den Innenräumen von Bildungseinrichtungen gilt für externe Personen eine generelle Maskentragpflicht. Für Elterngespräche darf kein Zertifikat verlangt werden.

  • Gibt es eine Beschränkung der Personenzahl in Schulhausräumen (z.B. Pausenraum)?

    Nein, grundsätzlich nicht. Es muss jedoch der Abstand eingehalten werden und es gilt eine Maskentragpflicht.

  • Können schulinterne Weiterbildungen (Schilw) vor Ort durchgeführt werden?

    Ja. Schulinterne Weiterbildungen können vor Ort durchgeführt werden unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Es gilt Maskentragpflicht, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann.

  • Dürfen Schnupperlehren durchgeführt werden?

    Ja. Ob ein Schnupperlehre durchgeführt wird, muss mit dem Schnupperbetrieb abgesprochen werden.

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